Sims Online: Test
In den USA im November
gestartet und ein voller Erfolg. Auch hier in Deutschland wird es demnächst möglich
sein mit den Sims ein Multiplayer zu starten. Ob es auch Innovationen geben wird
oder ob es sich dabei nur um ein Chatprogramm anderer Art handelt, erfahrt ihr
in unserem Preview.
Seit dem Erscheinen von „Die
Sims“, vor knapp zwei Jahren, begann eine neue Spiele Ära. Die Sims Reihe.
Nachdem das erste Add-On ein voller Erfolg wurde, versuchten die Entwickler,
Maxis, mit einem zweiten Add-On diese früher noch Glückssträhne anzuhalten.
Genau das haben sie geschafft! Nach insgesamt 5 Add-On´s und einer Deluxe
Version, kommt nun ein neuer Schritt in der Richtung „Spiel mit größter
Community“. Für das neuste Projekt von Maxis, konzentrierte man sich speziell
auf das Thema World Wide Web.
Die Sims: Online wurde geboren.
Schon letztes Jahr erschien in den USA das neuste Game aus der Maxis Schmiede.
Nun, dieses Jahr ist es auch endlich für uns soweit. Am 18. März kommen auch
wir in den Genuss von den neuen Sims. Das wohl netteste am Spiel, es gibt keine
NPC´s mehr. In der Online Version gibt es nur Sims, die von einen existierenden
Menschen gesteuert werden. Durch diesen Ansatz mussten Maxis das Spiel so
entwickeln, dass die Fans auch im neusten Teil nicht die List verlieren. Denn
dies ist für ein solches Spiel das aus. Deshalb hat Maxis auch im neuen Teil
nicht davor gescheut, neue Gegenstände, Kleider, ganze Gebäude und neue Skin
Varianten zu entwerfen.
Wo soll man bei einem solchen Spiel bloß anfangen zu erzählen. Genau am besten
am Anfang. Wie bei jedem Sims Spiel, fängt man damit an sein eigenen Skin zu
erstellen. Hier hat sich Maxis wirklich extrem viel Arbeit gemacht. Im Gegenteil
zur Offline Variante kann man hier zwischen mehreren 100 neuen Köpfen und Körpern
wählen. Getreu dem Online Motte, das man sein eigenes Aussehen besitze kann. Später
kann man sich sogar seinen eigenen Sim ins Spiel importieren, denn man selber
kreiert hat.
Wenn man soweit fertig ist, kann man sich mehreren Städten entscheiden. Lieber
in den Bergen, oder doch lieber am Strand? Was würde euren Sim, nein besser was
würde euch besser gefallen? Hat man sich dann endlich entschieden, kann man
zwischen einigen Wohnorten wählen. Hier wird sogar angezeigt, wer gerade in
welchen Haus ist. Ohne Probleme kann man diesen sogar besuchen. Hat man sich
dann ausgesucht wen man gerne besuchen möchte, geht es fast identisch wie bei
den Offline Spielen zu. Die Sims hören wie immer auf eure Befehle, aber
brauchen viel länger, um das Gefühl für Hunger, Harndrang oder Müdigkeit zu
bekommen. Das ist besonders dann brauchbar, wenn Ihr gerade einen Kontakt knüpfen
wollt.
Der nächste Schritt erinnert
wieder an die Vorgänger. Sein eigenes Haus. Hier hat Maxis auch einiges geändert.
So kann man sich entscheiden, ob man das ganze Startkapital in einen Eigenbau
steckt, oder lieber mit einen Freund eine WG Gründet. Entscheidet man sich für
die erste Option, so kann es leider schnell passieren, dass man sein gesamtes
Geld in den Bau des Hauses stecken muss, denn das Startkapital ist laut Angaben
von Maxis nicht gerade hoch. Bei der zweiten Option, der Wohngemeinschaft, ist
das natürlich viel praktischer. Hier wird einen auch gleich klar worum es in
einen solchen Spiel geht. Team Arbeit. So kann jeder einen Teil des Hauses mit
einrichten und hat dann auch noch genügend Geld über um den/die Wohnpartner/in
zum Essen einzuladen, oder Ihn oder Ihr neue Kleidung zu schenken.
Sehr oft kamen von Spielern, sowie von Herstellern kritisierendes, zum
„Kontakt“. Wie sollte man sich nun mit anderen Sims Fans unterhalten? Auch
wie bei den Offline Versionen, mit vorgegebenen? Nein! Hier hat Maxis eine ganze
Zeit dran gesessen. Wenn Ihr euch mit einen anderen Mitspieler unterhalten
wollt, gebt Ihr in einen kleinen Fenster euren Text ein und drückt einfach auf
die Enter Taste. Nach wenigen Sekunden erscheint dann eine Sprechblase über
euren Sim, wo euer ebend geschriebener Text erscheint. Ein weiterer Plus Punkt,
sind die neuen Aktionen, die man aus den Offline Versionen kennt, wie Fussball
oder Basketball. Doch in der Online Version macht dies natürlich noch viel mehr
Spass. So spielt Ihr gegen einen realen Menschen, aber könnt euch dabei sogar
noch unterhalten. Alleine durch die gelungene Variante mit einander zu reden,
ist es ein Kauf Wert. Denn Chatten, ist dagegen etwas ganz armseliges.
Natürlich spielt auch in Sims Online, das nötige Geld eine große Rolle. Wenn
Ihr keine Lusten hab, Gartenzwerge, Gemälde oder anderes herzustellen und dies
dann zu verkaufen, gibt es natürlich auch noch die Zeitung, oder den PC. Dort
kann man sich wieder seinen Lieblingsjob aussuchen. Allerdings ist es
Sinnvoller, wenn man eigene Gegenstände herstellt und diese dann verkauft. So
steigen euch natürlich auch gleich die Skills und euer Sim wird intelligenter.
Auch hier wurde einiges von Maxis „verlangsamt“, so steigen die einzelnen
Skill Punkte viel langsamer, als wie in den Offline Versionen. Wenn Ihr
allerdings mit einem anderen Mitspieler zusammen etwas herstellt, oder
trainiert, steigen eure Skills schneller, als wenn Ihr als Einzelgänger in der
Online Welt rumlauft. Genauso wie beim Hausbau, oder der WG zeigt sich hier die
Team Arbeit
Aber es gibt auch noch eine
andere Variante Geld zu kassieren. Wolltet Ihr nicht schon immer mal ein Museum
haben? Oder doch lieber ein Fitnesscenter, nein? Dann vielleicht eine
Bibliothek? Alles das geht. Sogar ein Hotel und Restaurant kann man errichten.
Wenn Ihr zum Beispiel in eurem Haus ein Zimmer voller Bücherregale habt, oder
Ihr baut gleich aus Spaß ein ganzes Haus mit „Attraktionen“, so werden euch
andere Spieler besuchen, und sogar Geld dafür geben. Alleine wenn sich Sims auf
euren Grundstück tummeln, bekommt man dafür Geld. Wenn Ihr aber ein, sagen wir
mal Museum machen wollt, muss es natürlich auch etwas bieten. Damit ist die
Kreativität natürlich wieder gefragt. Aber natürlich geht es einen nicht
darum das man Geld verdient! Nein, so bekommen die Sims der anderen Mitspieler
natürlich auch Skills und das ist natürlich der einzigste Grund dafür.
Ein weiteres Highlight, was ebenfalls die Zusammenarbeit kürt, sind so genannte
Mehrspieler Maschinen. Als Beispiel nehmen wir das Labyrinth. Bei dieser
Aufgabe, oder Spiel, hat der eine Spieler eine Karte auf dem Bildschirm und muss
so seinen Partner durch ein Labyrinth lotsen. Wenn Ihr eine solche Aufgabe gelöst
habt, gibt es erstens Bares Geld und zweitens die begehrten Skill Punkte.
Weiterhin gibt es sogar Talkshows in der Online Welt! Hier diskutieren um die
zehn Sims, und mehr, über ein bestimmtes Thema. Für Unterhaltung ist in dieser
Show natürlich auch geboten, ein schönes Klavier und ein Gittarist stimmen auf
das Heutige Thema ein.
Mit dem neuen Online Game von Maxis erwartet uns ein neues Highlight, welches es
sicherlich wieder ziemlich weit schaffen wird. Das neue Abenteuer „Die Sims:
Online“ ist in den USA wie eine Bombe eingeschlagen. Zwar wurde Grafisch
nichts verbessert, aber alleine die Kommunikation zwischen den Spielern, lassen
auf einiges hoffen. Leider sind die Monatlichen Gebühren noch etwas hoch, so
soll man 10EUR im Monat blechen, um das Spiel zum laufen zu bringen können. Das
ist natürlich etwas sehr extrem, vor allem für die etwas jüngeren Fans von
den Sims. Aber das Geld wird wohl nicht der Grund sein, sich so etwas entgehen
zu lassen. Hoffen wir auf das beste für Deutschland.
Testerergebnis:
Maxis hat nach den insgesamt sechs Offline Versionen einen echten Knüller für
das Jahr 2003 geschaffen. Kontakt mit anderen Sims Spielern aufzunehmen, ist so
einfach wie sich ein Brot zu schmieren. An der Grafik wurde leider nicht
gearbeitet trotzdem ist das Spiel vom Ersteindruck ein Muss für jeden Fan der
Offline Versionen.
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